Work

Wenn Arbeit große Freude macht und die Antwort auf alle Leidenschaften ist, ist Arbeit dann noch Arbeit?

Demnach könnte es sein, dass ich selten arbeite, aber dennoch viel zu tun habe, oft unterwegs bin und zwischendurch auf meine Yogamatte hüpfe.

Es ist keinesfalls auszuschließen, dass ich am Flughafen produktiver arbeite als zu Hause. Dass ich Yoga übe oder unterrichte und dabei im besten Fall den Blick aufs Meer genieße. Und dass ich die schönsten Plätze der Welt recherchieren darf, um daraus spannende Stories zu schreiben. Für gedruckte und virtuelle Reisemagazinen und für meinem eigenen Reiseblog.

Arbeit? Irgendwie schon. Andererseits auch nicht. „Do what you love“ klingt zu abgedroschen, um wahr zu sein. Doch nach 15 intensiven und lehrreichen Jahren in der PR- und Medienbranche, erlaube ich es mir, es offen auszusprechen: Ich tue fast nur noch das, was ich richtig gerne tue! Meine Kunden mögen das, weil ihre Projekte und Ideen, die ich mit ihnen verwirklichen darf, zu 100 Prozent davon profitieren.

Deadlines werden immer eingehalten, denn die Disziplin & Zuverlässigkeit habe ich trotz Freiheitsdrang nicht abgelegt.

Und wenn das Internet auf Trauminseln und Kreuzfahrtschiffen streikt, finde ich einen Weg. Denn Probleme wie diese lassen sich für mich leichter lösen als als 9-to-5-Tage in einem Office mit festem Standort. Kreativität braucht Bewegung. Für mich jedenfalls.